Saarbrücken. Am 23.03.2017 um kurz vor 09:00 Uhr erreichte ein teils wirr beschrifteter Briefumschlag die Nebenstelle „Heidenkopferdell“ des Amtsgerichts Saarbrücken. Die dortige Angestellte erwartete nach dem Öffnen ein in schwarze Pappe gehüllter, unbekannter Gegenstand, der nicht näher zugeordnet werden konnte, jedoch handschriftlich mit diversen Drohungen versehen war. Aus diesem Grund wurde nach Verständigung von Einsatzkräften das Gebäude geräumt.

Letztendlich stellte sich die Angelegenheit jedoch als harmlos heraus: die hinzugezogene Fachdienststelle stellte nach technischen Scans fest, dass es sich um ein Buch handelte. Bei dem Absender handelt es sich um einen 51-jährigen Mann aus Hamburg, der seit Jahren sowohl beim Nachlassgericht in Saarbrücken, als auch bei der Hamburger Polizei wegen Beleidigungsdelikten als „Störenfried“ bekannt ist.

Er muss ggf. mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.  Der Vorgang wurde der Staatsanwaltschaft Saarbrücken zur Prüfung übergeben.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

 

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