Oberthal. Eine stark verrauchte Wohnung meldete ein Hausbewohner in der Hummweilerstraße im Oberthaler Ortsteil Gronig am frühen Sonntagabend. Um 18: 56 Uhr alarmierte die Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg Feuerwehr und Rettungsdienst.

Nach Angaben des Anrufers befänden sich er und seine körperlich stark eingeschränkte Frau noch im Haus. Daraufhin wurde die entsprechende Alarmstufe ausgelöst.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte der 64-jährige bereits das Haus verlassen. Lediglich seine 56-jährige Frau befand sich noch im Erdgeschoß. Umgehend wurde durch die Feuerwehr die Rettung der Frau aus der Wohnung eingeleitet. Sie konnte binnen kurzer Zeit ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Parallel dazu wurde der Löscheinsatz vorbereitet und durchgeführt. Der Brandherd befand sich ebenfalls im Erdgeschoß und konnte rasch von der Feuerwehr lokalisiert, unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Nach der ersten Erkundung konnte die Drehleiter ihre Anfahrt nach Gronig abbrechen. Ihr Einsatz war nicht erforderlich. Die beiden Hausbewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Marienkrankenhaus zur weiteren Untersuchung und Versorgung gebracht.

Das Gebäude wurde abschließend mit Hilfe mehrerer Hochdrucklüfters rauchfrei geblasen und der Brandbereich auf eventuelle Glutnester mit einer Wärmebildkamera abgesucht. Während des Löscheinsatzes war die Hummweilerstraße in dem betroffenen Teilabschnitt gesperrt.

Über die Brandursache und Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Der Einsatz war nach rund eineinhalb Stunden beendet.

Im Einsatz waren: Löschbezirke Oberthal-Gronig, Güdesweiler, Steinberg/D., Drehleiter St. Wendel-Kernstadt, Rettungswagen Malteser Tholey, Rettungswagen DRK Türkismühle, Notarzt St. Wendel, sowie die Polizei.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Feuerwehr.

Kommentare

Kommentare