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Perl. Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Freitag bis in die Abendstunden die Landstraße 170 zwischen Büschdorf und Hellendorf blockiert Ein 30-jähriger Franzose war am Spätnachmittag mit seinem PKW frontal mit einem entgegenkommenden Fernlastzug zusammenstoßen. Da zu diesem Zeitpunkt die Autobahn voll gesperrt war, kam es auf der Umleitungsstrecke zu kilometerlangen Staus und erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Nach Polizeiangaben kam der PKW-Fahrer aus ungeklärter Ursache in Richtung Perl fahrend in Höhe des Munitionsdepots der Bundeswehr auf die Gegenfahrbahn. Der 22-jährige LKW-Fahrer aus Rumänien konnte den Zusammenstoß nicht vermeiden und kam nach dem Zusammenprall 80 Meter weiter in einem Feld zu stehen. Der PKW-Fahrer wurde von der Fahrbahn katapultiert und in seinem total beschädigten Fahrzeug eingeklemmt.

Er musste von der Feuerwehr aus dem Autowrack befreit werden. Mit dem Rettungshubschrauber Rescue 3 aus Luxemburg wurde er schwerverletzt ins Saarbrücker Winterberg-Krankenhaus geflogen.  Der LKW-Fahrer und sein Beifahrer blieben bei dem Unfall unverletzt. Allerdings entstand auch dem Fernlastzug erheblicher Sachschaden. Unter anderem wurde auch der Tank des Lastzuges aufgerissen. 

Laut Polizei flossen so rund 400 Liter aus.  Über 40 Feuerwehrleute aus den Löschbezirken Büschdorf, Tünsdorf, Borg, Eft-Hellendorf, des ABC-Zuges   des Löschbezirks Oberleuken-Kesslingen-Münzingen, des ABC-Zug der Feuerwehr Merzig sowie der Bundeswehr-Feuerwehr aus Eft-Hellendorf waren mit insgesamt zehn Fahrzeugen unter Leitung des Einsatzleiter Michael Sünnen über Stunden im Einsatz. Der beschädigte LKW-Tank wurde abgedichtet, ausgelaufenes Dieselöl mit Bindemittel aufgefangen,

Von Fachleuten des Landesamtes für Umweltschutz wurden Bodenproben entnommen und das Abtragen des kontaminierten Erdreichs angeordnet. Die Landstraße 170 war bis 21 Uhr voll gesperrt. Danach wurde der Verkehr per Ampel einseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt.

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