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Neunkirchen. In der Nacht zum Donnerstag, 11. Januar brach in einer leerstehenden Lagerhalle am ehemaligen Neunkircher Güterbahnhof in der Geßbachstraße ein Feuer aus. Der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen gelang es schnell das Feuer zu löschen und nach gründlicher Suche auszuschließen, dass sich noch Personen in der Halle aufgehalten hatten.

Mitarbeiter der Deutsche Bahn AG bemerkten am Dienstag kurz vor Mitternacht eine starke Rauchentwicklung aus einer schon seit längerer Zeit leerstehenden Lagerhalle am alten Neunkircher Güterbahnhof. Von der DB Notfallleitstelle in Karlsruhe verständigt alarmierte die Integrierte Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg die Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen der Neunkircher Wehr. Als die Feuerwehr am Güterbahnhof eintraf drang bereits dichter Rauch aus dem Hallenkomplex. Mit Atemschutzgeräten ausgestattet gingen zwei Trupps der Feuerwehr in das Gebäude vor. Weil nicht auszuschließen war das sich in dem zwar leerstehenden Gebäude nicht doch Personen aufhielten suchten die vier durch ihre Pressluftatmer geschützten Feuerwehrleute den gesamten verrauchten Komplex ab.

„Die Menschenrettung hat für die Feuerwehr immer Vorrang, deswegen wurde die Brandbekämpfung in der Halle zunächst hintenangestellt“, erklärt Feuerwehrsprecher Christopher Benkert. Als nach gründlicher Suche festgestellt werden konnte das das Gebäude doch verwaist war konnte sich die Feuerwehrleute komplett auf die Brandbekämpfung konzentrieren und auch schnell „Feuer aus“ melden. In der Halle brannten lediglich Unrat sowie eine alte Matratze. Weil durch eine Öffnung in der Kellerdecke nicht nur Rauch, sondern auch Brandgut in das Untergeschoss gelangt war, mussten die Feuerwehrleute sicherheitshalber auch den Keller kontrollieren. Eine Brandausbreitung in den Keller konnte nicht bestätigt werden. Mit mehreren Überdrucklüftern konnte die Feuerwehr das verqualmte Gebäude abschließend vom Brandrauch befreien. Für die Arbeit der Polizei leuchtete die Feuerwehr anschließend die Einsatzstelle noch aus.

Nach anderthalb Stunden konnte die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen ihren Einsatz wieder beenden. Sie war mit rund 40 Einsatzkräften und acht Einsatzfahrzeugen aus den Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen ausgerückt. Auch die Polizei, der Rettungsdienst sowie ein Notfallmanager der Deutsche Bahn AG befanden sich im Einsatz.

Foto: Feuerwehr

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