Am 21.01.2018, um 02:00 Uhr kollidierte ein 21 Jahre alter Pkw Fahrer aus dem Raum Beckingen in der Wahlener Straße in Losheim mit einem geparkten Hyundai I 20. Dieser wurde durch die Kollision schwer beschädigt. Nach der Kollision entfernte sich der Unfallverursacher unerlaubt von der Unfallörtlichkeit. Gleichzeitig befand sich zum Unfallzeitpunkt ein Wechselschichtkommando der PI Nordsaarland auf einer Verkehrsüberwachungsstreife im Raum Losheim und sichtete in der Nähe der „Urwahlener Kapelle“ einen weißen Toyota, Kreiskennzeichen SLS ……, der von der Straße abgekommen und gegen die dortige Oberflächenentwässerung geprallt war.

Der Pkw hatte im Frontbereich starke Unfallschäden. Im Fahrzeug saß noch der 21 jährige Fahrzeugführer, der durch die Kollision leicht verletzt worden war. Er war stark alkoholisiert und dadurch kaum in der Lage, sich zu äußern. Der Atemalkoholtest ergab ein Atemalkoholkonzentration von 2,45 Promille. An der 1. Unfallörtlichkeit fanden Polizeibeamte der PI Nordsaarland Passstücke des Toyota, die zweifelsfrei belegten, dass der Pick-Up des Unfallverursachers auch unfallbeteiligtes Fahrzeug bezüglich der Verkehrsunfallflucht war.

Der Unfallverursacher wurde zwecks Blutentnahme zur PI Nordsaarland verbracht. Auf der Dienststelle verweigerte er im Beisein des Arztes die Blutentnahme, so dass ihm mehrmals Zwangsmaßnahmen angedroht wurden. Trotzdem war er nicht bereit, die Blutentnahme durchführen zu lassen und widersetzte sich der Maßnahme, so dass er von 2 Beamten zu Boden verbracht und fixiert werden musste. Durch die Zwangsmaßnahme wurden weder der Beschuldigte noch die beiden Polizeibeamten der PI Nordsaarland verletzt. Die Konsequenzen: Führerschein wurde einbehalten, Fertigung von 2 Verkehrsunfallanzeigen sowie Strafanzeige wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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