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Neunkirchen. Auf der Bundesstraße B41 bei Neunkirchen verunglückte am Donnerstagnachmittag, 21. Februar ein 29 Jahre alter Autofahrer tödlich. Er war mit seinem Auto mit einem entgegenkommenden Lastwagen kollidiert und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen konnte den Mann nur noch tot aus seinem Fahrzeug bergen.

Der 29-Jährige war am Donnerstagnachmittag mit seinem minzgrünen VW Polo auf der Bundesstraße B41 aus Richtung der Autobahnanschlussstelle Neunkirchen-City kommend unterwegs. Auf dem kurzen Teilstück der B41 zwischen den Kreisverkehren Sinnerthal und Plättchesdohle geriet der Mann aus unbekannten Gründen mit seinem Polo in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem gerade entgegenkommenden dreiachsigen Mercedes-Benz Actros Muldenkipper. Der kleine Volkswagen und der große Mercedes-Lastwagen kamen nach dem Zusammenstoß stark beschädigt auf dem Grünstreifen neben der Fahrbahn zum Stillstand. Durch den heftigen Zusammenprall wurde der VW Polo stark deformiert, sein Fahrer mit tödlichen Verletzungen in ihm eingeklemmt. Der 37 Jahre alte LKW-Fahrer hingegen überstand den Unfall in seinem ebenfalls beschädigten Mercedes Actros unverletzt.

Nach Notrufen von Unfallzeugen wurden um 14:50 Uhr die Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen, der Rettungsdienst und die Polizei zu dem schweren Verkehrsunfall auf die B41 alarmiert. Für den eingeklemmten Fahrer des Volkswagens kam aber jede Hilfe zu spät. Der 29 Jahre alte Mann erlag kurz nach Eintreffen der Rettungskräfte an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. In Rücksprache mit der Polizei bargen die Feuerwehrangehörigen das verstorbene Unfallopfer aus dem zerstörten Wrack des Polos. Mit hydraulischen Zylindern musste der zusammengestauchte Polo auseinandergedrückt, das Dach teilweise und die Türen auf der Fahrerseite mit der hydraulischen Schere komplett entfernt werden. Der Rettungsdienst und Seelsorger übernahmen die Betreuung des unverletzt gebliebenen Lastwagen-Fahrers.

Während die Polizei und ein Gutachter mit der Unfallaufnahme und Ermittlungen zu dessen Ursache begannen, konnten die ausgerückten Kräfte der Neunkircher Feuerwehr gegen 16:30 Uhr wieder einrücken. Aus dem Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt hatten vier Einsatzfahrzeuge mit 14 Feuerwehrangehörigen die Unfallstelle angefahren. Die alarmierten Kräfte aus dem Löschbezirk Wiebelskirchen mussten nicht tätig werden und konnten noch auf dem Weg zum Einsatzort wieder kehrt machen und einrücken. Zwei Rettungswagen von Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz (DRK) sowie ein Notarzt befanden sich auf der B41 im Einsatz. Auch über den Einsatz der Feuerwehr hinaus blieb die B41 zwischen den beiden Kreisverkehren für die Unfallaufnahme komplett für den Verkehr gesperrt.

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