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Ensdorf. Viel Geduld brauchten Verkehrsteilnehmer, die am Mittwochnachmittag im Bereich zwischen Bous und Ensdorf unterwegs waren. Dort staute sich der Verkehr, nachdem ein Lkw gegen 13:45 Uhr einen Verkehrsunfall verursacht hatte. Dessen 57-jähriger Fahrer hatte vermutlich vergessen, einen Kran, der an dem Lkw angebracht war, vor Fahrtantritt wieder einzufahren, was dazu führte, dass der ausgefahrene Kranarm mit einem Brückenbauwerk auf der B 51 zwischen Ensdorf und Bous kollidierte.

Durch den Aufprallruck wurde der Fahrer leicht verletzt. Der Kranarm verursachte nicht nur Sachschaden an der Brücke, sondern verlor nach der Kollision auch eine größere Menge Hydraulikflüssigkeit, die sich auf der Fahrbahn verteilte. Da der Lkw-Fahrer seine Fahrt auf der B 269 in Richtung Überherrn fortsetzte, zog sich diese Flüssigkeitsspur über die B 269 in Fahrtrichtung Überherrn bis über die Autobahn in Höhe der Anschlussstelle Lisdorf, die auch davon betroffen war.

Um dadurch entstehende Gefahren für Verkehrsteilnehmer zu verhindern, musste die Fahrbahn durch Mitarbeiter des Landesbetriebs für Straßenbau gereinigt werden. Diese Arbeiten wurden durch eine Spezialmaschine durchgeführt und nahmen einige Zeit in Anspruch. Für die mehrstündige Dauer dieser Maßnahme waren die B 269 in Fahrtrichtung Überherrn vom Bauhauskreisel aus sowie die A 620 in Höhe der Anschlussstelle Lisdorf gesperrt.

Das führte zu den entsprechenden Verkehrsbehinderungen. Zur Überprüfung der Statik am Brückenbauwerk und zur Begutachtung des dort entstandenen Schadens trafen spezielle Fachkräfte vor Ort ein. Der genaue Sachschaden steht noch nicht fest, wird aber vermutlich über 50.000 Euro liegen.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

 

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