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Familie verliert an Weihnachten ihr Hab und Gut

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Braunshausen. Ein Dachstuhlbrand wurde der Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg am 1. Weihnachtsfeiertag gegen 19:20 Uhr in der „Ernst-Wagner-Strasse“ im Nonnweiler Ortsteil Braunshausen gemeldet. Noch während der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte liefen weitere Notrufe bei Leitstelle ein.
Darin hies es, dass sich möglicherweise noch bis zu vier Personen im brennenden Gebäude aufhielten. Umgehend wurde das Alarmstichwort auf Brand 4 mit Menschenrettung erhöht und weitere Rettungskräfte hinzualarmiert.
Bereits auf der Anfahrt konnte die gemeldete Lage bestätigt werden. Im Bereich des Dachstuhles schlug bereits hohe Flammen. Beim Brandobjekt handelte es sich um ein freistehendes, dreigeschossiges Mehrfamilienhaus. Jedoch konnte wegen der Personenlage glücklicherweise rasch Entwarnung gegeben werden.
Alle zum Zeitpunkt anwesenden Personen konnten das Gebäude vor Eintreffen der Feuerwehr unverletzt verlassen.
Um eine gesicherte Löschwasserversorgung zu ermöglichen, wurden zwei jeweils rund 500 m lange Schlauchleitungen aus einem entfernten Hydranten gelegt werden.
Erheblich erschwert wurden die Löscharbeiten durch den verschalten und mit Schindeln bedeckten Dachbereich. Um an alle Brandherde zu gelangen musste die Dachhaut im Verlaufe des Einsatzes mit einer Kettensäge geöffnet und Teile des Daches entfernt werden.
Mit Hilfe zweier Drehleitern (Bosen-Eckelhausen und Wadern) sowie einem teilweisen Innen- und Aussenangriff wurden die Flammen bekämpft.
Wegen der Vielzahl eingesetzter Atemschutzgeräteträger wurde der Gerätewagen-Atemschutz des Landkreises (Hasborn-Dautweiler) zur Koordination und materiellen Betreuung alarmiert.
Gegen 21:30 Uhr konnte der Brand als unter Kontrolle gemeldet werden.
Der Energieversorger stellte die Stromzufuhr zum Gebäude ab und entfernte die Strassenbeleuchtung im betroffenen Bereich. Weiterhin unterstützte der Baubetriebshof die Einsatzkräfte.
Rund 130 Feuerwehrkräfte aus den Gemeinden Nonnweiler, Nohfelden, Tholey und Wadern sowie rund 20 Helfer des Rettungsdienstes und DRK waren im Einsatz.
Die Versorgung der Helfer wurde durch den Verpflegungszug des DRK St. Wendel im nahegelegenen Feuerwehrgerätehaus sichergestellt.
Eine Brandwache blieb nach Abschluss der Löscharbeiten vor Ort um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Eine Feuerwehrangehörige wurde während den Löscharbeiten leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst vor Ort versorgt werden.
Das Gebäude ist unbewohnbar.
Die Bewohner kommen derzeit in der Nachbarschaft und Bekannten unter.
Während der langwierigen Löscharbeiten war die Ortsdurchfahrt voll gesperrt.
Die Kriminalpolizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.
Der Einsatz wurde am 2. Weihnachtsfeiertag gegen 08:00 Uhr beendet.
PM/FOTO: FEUERWEHR

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