Die Kurzmeldungen aus Saarbrücken

Im Streit um die Geschenk-Gutscheine für die Europagalerie hat nun der Eigentümer ein Machtwort gesprochen. Durch den Betreiberwechsel Anfang des Jahres stand die Gültigkeit davor gekaufter Gutscheine in Frage. Laut dem Eigentümer, dem Unternehmen Union Investment, können bereits erworbene Gutscheine weiter eingelöst werden. Für bisherige Unannehmlichkeiten entschuldige man sich.

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Die katholische Kita Sankt Michael in der Saarbrücker Schumannstraße soll generalsaniert und erweitert werden. Bisher verfügt die Kita über drei Kita-Gruppen, diese sollen künftig um zwei zusätzliche Krippengruppen ergänzt werden. Zudem wird das Gebäude unter anderem um Förderräume, einen Mehrzweckraum sowie ein Bistro erweitert. Noch in diesem Monat sollen die Bauarbeiten an der Kita starten.

 

Der Ortsverband der Saar-Linken in Püttlingen-Köllerbach steht vor der Auflösung. Laut Informationen der ARD, traten am gestrigen Abend 36 der insgesamt 42 Mitglieder aus Protest aus. Damit wollen sie sich gegen den Parteichef Thomas Lutze und die durch ihn initiierten innerparteilichen Missstände aussprechen. Die Parteimitglieder riefen dazu auf, die Linke nicht durch die Wahlen zu unterstützen.

 

Bei der Saarbrücker Bruch Brauerei wird wieder gebraut. Unter anderem aufgrund von finanziellen Problemen wurde bei Bruch seit vergangenen November kein Bier mehr gebraut, die Abfüllung erfolgte über Lagerbestände. Kurzfristig konnten nun die Zahlungsziele durch den Insolvenzverwalter erreicht werden, wodurch die notwendigen Rohstoffe und sonstigen Hilfsmittel zum Bierbrauen finanziert werden können.

 

Im saarländischen Landtagsgebäude gibt es jetzt einen nach dem Widerstandskämpfer Willi Graf benannten Saal. Graf war Mitglied der Weißen Rose, zu der auch Sophie und Hans Scholl gehörten und wurde 1943 von den Nationalsozialisten hingerichtet. Landtagspräsident Stephan Toscani erklärte, es sei ihm ein Herzensanliegen am entscheidenden Ort der saarländischen Demokratie an den Widerstand in der NS-Zeit zu erinnern.

 

Die Landesregierung plant ein neues Cyberausbildungs- und Trainingszentrum für die Polizei. Es soll in Göttelborn auf dem Campus der Fachhochschule für Verwaltung entstehen. Es soll IT-Lehrsäle, Test- und Arbeitslabore, sowie einen Fahrsimulator geben. Für den Bau wurden 4,2 Millionen Euro veranschlagt, die Pläne müssen noch dem Ministerrat vorgelegt werden. Das Zentrum könnte Anfang 2024 seinen Betrieb aufnehmen.

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