Frauenlauf Saarlouis floppt und erregt die Gemüter

Schwache Resonanz heute in Saarlouis. Nur etwas über 700 Personen sahen beim dortigen Frauenlauf laut offizieller Einlaufliste von Zeitnehmer Race Result die Ziellinie. Kurios: Veranstalter Ralf Niedermeier gibt die Zahl von 1.100 Teilnehmerinnen an. Ein Unterschied von rund 30% gegenüber der offiziellen Zielzahl erscheint schon erstaunlich. Und so wundern sich viele: Wurden die Zahlen hier beschönigt? Fest steht nur: Der Abwärtstrend der Spaß-Läufe im Saarland ist deutlich erkennbar. Kein Wunder bei Preisen von fast schon frechen 25 € pro Starterin (Nachmeldeticket) waren sich viele Teilnehmerinnen unsicher in der aktuellen Lage an der Veranstaltung teilzunehmen.

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Auch sind zunehmend Händler, Anwohner und Geschäfte genervt von den Sperrungen in der Saarlouiser City. Längst nicht mehr alle finden die umstrittene Veranstaltung in der Saarlouiser City gut. Dabei findet der Lauf eigentlich kaum in der City statt: Die Teilnehmerinnen laufen den größten Teil der Strecke um den Saar-Altarm fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das schreckt ebenfalls scheinbar viele ab.

Für ganz großen Unmut sorgten aber die Preise der ausrichtenden Agentur ’nplus‘ aus Saarbrücken. 21,50 € für eine normale Anmeldung und gar 25€ für eine Nachmeldung sind viel zu hoch. Auch wenn im Preis ein Laufshirt inbegriffen ist. Auch hier galt: Nicht jede wollte ein solches Shirt und hätte sich diese Kosten gerne gespart. Und so überlegt sich so manche Starterin ob sie am nächsten Lauf überhaupt teilnehmen soll.

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