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Feuerwehr und Landwirte Hand in Hand: Flammen im dunkelroten Sonnenuntergang

Es hat schon fast etwas Romantisches, doch nach Schmetterlinge im Bauch und Wolke 7 war den Einsatzkräften hier nicht zumute. Am Abend wurden sie zu einem Flächenbrand auf eine landwirtschaftliche Fläche bei Perl gerufen. Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes einer „Ballenpresse“ hatte hier ein gerade abgeerntetes Strohfeld Feuer gefangen.

Die Flammen konnten sich rasch auf rund drei Hektar ausbreiten. Gemeinsam mit den Landwirten zog die Feuerwehr rasch Schneisen in den Acker, um eine weitere Brandentwicklung zu verhindern, ehe sie die Flammen bekämpfen konnte. Im dunkelroten Sonnenuntergang bekämpften rund 70 Einsatzkräfte das Feuer, dass noch rechtzeitig vor den Windrädern, die nahe dem Feld standen, gestoppt wurden.

Das DRK aus Mettlach und Perl war ebenfalls im Einsatz, um vor allem die Feuerwehrleute zu verpflegen. Dank des Einsatzes von Teleskopladern konnte die Ausbreitung des Feuers wirkungsvoll eingedämmt werden: Sie zogen zum Ablöschen die brennenden Strohballen auseinander, damit sie danach wirkungsvoll mit Wasser abgelöscht werden konnten.

In den kommenden Tagen könnte die Zahl solcher Brände deutlich zunehmen.
Zum einen fahren nun immer mehr Landwirte ihre Ernte ein und mähen entsprechend ihre Felder. Aufgrund der vielerorts vorherrschenden Dürre reicht ein zu heißes Bauteil, um das Stroh zu entzünden – vermutlich war auch bei diesem Feuer dies die Ursache. Erschwerend hinzu kommt die Hitze und die hohen Temperaturen, die für eine weitere Austrocknung sorgen. Deutschlandweit gilt seit Tagen die zweithöchste Warnstufe für Graslandfeuer und auch der Waldbrandindex erreicht am Freitag wieder die zweithöchste und am Wochenende verbreitet in Ostdeutschland die höchste Warnstufe.

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