Kein Entkommen: Bundespolizei schnappt zwei Gesuchte an der Grenze
Saarbrücken/Großrosseln – Bei Kontrollen im grenznahen Raum hat die Bundespolizei am Sonntag, 3. Mai 2026, zwei per Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen. In beiden Fällen konnten die Betroffenen die fälligen Geldstrafen nicht begleichen und mussten anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert werden.
Am Morgen gegen 08:30 Uhr überprüften Einsatzkräfte auf der Autobahn 6 einen 32-jährigen Mann aus Rumänien, der mit einem Reisebus aus Frankreich eingereist war. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Diebstahls vorlag. Um eine Ersatzfreiheitsstrafe von 15 Tagen abzuwenden, hätte er eine Geldstrafe von 1.200 Euro zahlen müssen. Da er den Betrag nicht aufbringen konnte, wurde er festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Bereits in der Nacht zuvor war es in Großrosseln zu einem weiteren Einsatz gekommen. Gegen 00:30 Uhr kontrollierte die Bundespolizei eine 64-jährige Frau aus Frankreich. Diese versuchte zunächst, sich der Kontrolle zu entziehen und flüchtete zu Fuß. Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen sie ein Haftbefehl wegen Trunkenheit im Verkehr vorlag. Sie war zu einer Geldstrafe von 1.050 Euro beziehungsweise ersatzweise zu 35 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Da die Frau lediglich mündliche Angaben zu ihrer Identität machte, sollte diese auf der Dienststelle überprüft werden. Beim Verbringen in den Streifenwagen leistete sie erheblichen Widerstand. Auch sie konnte die geforderte Geldstrafe nicht begleichen und wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



