Schockanruf mit bitterem Ende – Saarländerin (59) verliert Vermögen
Saarbrücken – Am letzten Montag (12. Mai 2025) wurde eine 59-jährige Frau aus dem Regionalverband Saarbrücken Opfer eines perfiden Schockanrufs. Telefonbetrüger brachten sie mit einer dramatisch inszenierten Geschichte dazu, Bargeld und Wertgegenstände im mittleren fünfstelligen Bereich an eine unbekannte Frau zu übergeben.
Gegen 14:15 Uhr meldeten sich die bislang unbekannten Täter telefonisch bei der Frau und gaben sich als Polizeibeamte und Justizmitarbeiter aus. Mit der Behauptung, ihre Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht, versetzten sie die Geschädigte in große Sorge. Die Anrufer erklärten, nur die sofortige Zahlung einer hohen Kaution könne die angeblich drohende Inhaftierung der Tochter verhindern.
In dem Glauben, ihrer Tochter helfen zu müssen, folgte die 59-Jährige den Anweisungen der Täter. Gegen 16 Uhr erschien die Frau an einer von den Betrügern genannten Adresse in der Feldmannstraße in Saarbrücken und übergab dort einer bislang unbekannten Frau das geforderte Bargeld sowie weitere Wertgegenstände.
Von der Empfängerin liegt eine vage Personenbeschreibung vor: Sie soll etwa 165 bis 170 Zentimeter groß sein, eine schmale Statur haben und schulterlange, blonde Haare in Bobfrisur tragen, bei denen es sich möglicherweise um eine Perücke handelt. Bekleidet war sie mit einer braunen, engen Lederhose, einer dunklen, kurzen Jacke und einer reflektierenden Sonnenbrille.
Die Polizei bittet nun dringend um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer am Montag im Zeitraum zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr in der Feldmannstraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu der beschriebenen Frau geben kann, wird gebeten, sich beim Dezernat LPD 241 unter der Telefonnummer 0681-962-2530 zu melden. Die Ermittlungen dauern an. JETZT den Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



