Tragisches Ende einer Vermisstensuche: Mosel-Schwimmer tot
Palzem (Pfalz) – Zwei Tage nach dem Verschwinden eines Schwimmers in der Mosel bei Palzem (liegt direkt hinter Nennig unweit der saarländischen Grenze) wurde am Sonntagvormittag (27. Juli 2025) ein Leichnam aus dem Fluss geborgen. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung bestätigte, handelt es sich zweifelsfrei um den seit Freitagabend vermissten Mann im Alter von Anfang 60. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen laut ersten Erkenntnissen nicht vor.
Ein Angler hatte den leblosen Körper am Morgen des 27. Juli im Bereich der ursprünglichen Suchzone nahe Palzem entdeckt und umgehend die Behörden verständigt. Die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Saarburg, der Wasserschutzpolizei Trier, des Kriminaldauerdienstes sowie der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell begaben sich zum Fundort. Um 10:05 Uhr wurde der Leichnam durch die Feuerwehr geborgen. Während der Bergungsmaßnahmen war die Schifffahrt auf der Mosel vorübergehend gesperrt.
Bereits am Freitagabend war der Mann zuletzt gesehen worden, als er im Bereich der Schleuse Stadtbredimus-Palzem in die Mosel ging, um zu schwimmen – jedoch nicht zurückkehrte. Eine sofort eingeleitete umfangreiche Suchaktion mit Einsatzkräften aus Deutschland und Luxemburg, darunter Wärmebild-Drohnen, Taucher, Boote mit Sonartechnik sowie ein Helikopter, blieb zunächst erfolglos. Trotz intensiver Bemühungen musste die Suche in der Nacht zu Samstag ohne Ergebnis abgebrochen werden. Auch eine erneute Absuche am Samstag brachte keine neuen Hinweise.
Die Behörden gehen derzeit von einem tragischen Badeunfall aus. Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauern an. Die Angehörigen des Verstorbenen wurden benachrichtigt und werden betreut. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



