Seltsame Lichter am Himmel: Viele Hinweise – klare Quelle weiter offen

Nach unserem Bericht über tanzende Lichtkegel am Himmel über dem Saarland (hier klicken) haben uns in den vergangenen 24 Stunden zahlreiche weitere Zuschriften erreicht. Einigkeit besteht inzwischen darin, dass die Erscheinungen irdischen Ursprungs sind und aus der unmittelbaren Umgebung stammen. Wo genau die Strahlen erzeugt werden, lässt sich jedoch weiterhin nicht zweifelsfrei belegen.

Mehrere Leserinnen und Leser verweisen auf Veranstaltungen mit starker Lichttechnik. Isabel schreibt, in Forbach habe zwei Wochen lang die Stadtkirmes stattgefunden; dort sei „jeden Abend ein großer Veranstaltungslaser“ gelaufen, der zwei bis vier Strahlen in den Himmel schickte, deren Punkte durch Wolken reflektiert worden seien. Heute sei die Kirmes beendet worden, die Sichtbarkeit habe der Nebel in größerer Entfernung begünstigt.

Jenny meldet, in St. Ingbert habe die Kirmes attraktionen mit Lasern gehabt, konkret die „Krake“. Nadia nennt als weitere mögliche Quelle eine Kirmes im Bereich Stiring-Wendel direkt hinter der Grenze zu Saarbrücken. Patrick bringt zudem eine technische Erklärung ins Spiel: Das Flugfeuer am Flughafen könne je nach Wolkenuntergrenze und Feuchte sehr weit sichtbar sein; er habe das in Spießen an mehreren Abenden beobachtet.

Unterm Strich deuten die meisten Rückmeldungen auf die Stadtkirmes in Forbach als wahrscheinlichste Quelle hin. Ein Foto oder Video, das den Laser vor Ort eindeutig als Ursprung identifiziert, liegt unserer Redaktion allerdings weiterhin nicht vor. Vielleicht gibt es aber auch mehrere gleichzeitige Ursprünge.

Zur Erinnerung: In den vergangenen Tagen waren kreisende, tanzende oder pulsierende Lichtstrahlen aus zahlreichen Orten gemeldet worden, darunter Saarbrücken-Burbach, Dudweiler, Neunkirchen-Furpach, Püttlingen, Fischbach, Quierschied, Klarenthal, Schöneck und Gersweiler. Polizeiangaben zufolge lagen dort keine Erkenntnisse vor; größere, über mehrere Tage laufende Events mit Lichtshows waren zunächst ebenfalls nicht bekannt.

Wir bleiben an dem Thema dran und bitten weiter um Mithilfe: Wer aussagekräftige Fotos oder Videos direkt von der vermuteten Quelle hat oder konkrete Hinweise geben kann, soll sich gerne weiter melden. Sobald eine eindeutige Ursache belegt ist, berichten wir nach. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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