
Menschliche Überreste im Wald entdeckt – Identität nach Wochen geklärt
Kaiserslautern – Ein Jagdpächter machte Ende Oktober einen verstörenden Fund: In einem abgelegenen Waldstück bei Waldleiningen stieß er auf menschliche Überreste. Sofort alarmierte er die Polizei, die die Fundstelle absperrte und Spezialisten der Kriminaltechnik hinzuzog. Seitdem liefen die Ermittlungen auf Hochtouren.
Erst jetzt steht fest, wen die Beamten dort gefunden haben: Die sterblichen Überreste gehören zu einem 44-jährigen Mann aus Kaiserslautern-Hohenecken, der seit März spurlos verschwunden war. Angehörige hatten im April Vermisstenanzeige erstattet, nachdem der Mann seinen Alltag plötzlich verlassen hatte und nicht mehr nach Hause zurückkehrte. Trotz groß angelegter Suchmaßnahmen und eines öffentlichen Fahndungsaufrufs verliefen alle Hinweise damals im Sande.
Die Identifizierung erfolgte nun durch eine gerichtsmedizinische Untersuchung. Eine genaue Todesursache lässt sich jedoch nicht mehr feststellen – der Körper war bereits stark verwest. Hinweise auf ein Fremdverschulden ergaben sich den Ermittlern zufolge bislang nicht.
Der Mann galt als zurückgezogen und hatte nur wenige soziale Kontakte. Für die Angehörigen, die monatelang nach Antworten suchten, endet der Fall nun tragisch – aber zumindest mit Gewissheit. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



