Grippewelle bei Kindern im Vormarsch!

Die Grippewelle in Deutschland gewinnt weiter an Stärke. Besonders betroffen sind derzeit Kinder: Viele von ihnen müssen wegen einer Influenza-Infektion im Krankenhaus behandelt werden. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie liegen die Grippefälle aktuell deutlich über denen von Corona oder RSV.

Zwar war die Zahl der Klinikaufnahmen während der Weihnachtsferien leicht rückläufig, seit Schulbeginn steigt sie jedoch wieder an. Expertinnen und Experten betonen, dass es bislang keine Hinweise auf ungewöhnlich schwere Verläufe gibt. Die Fallzahlen bewegen sich im erwartbaren Bereich.

Auch das Robert Koch-Institut meldet einen deutlichen Anstieg der Grippefälle in allen Altersgruppen. Allein Anfang Januar wurden über 20.000 labordiagnostisch bestätigte Influenza-Erkrankungen registriert – bei einer vermutlich hohen Dunkelziffer.

Mediziner warnen eindringlich: Influenza ist keine harmlose Erkältung. Besonders Kinder, ältere Menschen und Risikogruppen können schwer erkranken. Fachleute fordern daher eine höhere Impfquote, insbesondere bei Kindern mit Vorerkrankungen. Die Lage auf den Intensivstationen gilt derzeit als angespannt, aber noch beherrschbar.

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