Kundgebung in Saarbrücken mit tausenden Teilnehmern zur Lage der Kurden in Syrien
Saarbrücken – In der Saarbrücker Innenstadt haben am Mittwochabend (21. Januar 2026) mehrere tausend Menschen an einer Kundgebung zur Unterstützung der kurdischen Bevölkerung in Syrien teilgenommen.
Nach Einschätzung der Polizei versammelten sich rund 2.500 Teilnehmer, um auf die Situation in der Region aufmerksam zu machen. Die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle und blieb nach Angaben der Einsatzkräfte durchgehend ruhig.
Organisiert wurde der Protest von kurdischen Initiativen und Unterstützergruppen. In Redebeiträgen und Transparenten thematisierten die Veranstalter die aktuelle Lage in Nordsyrien, wo es seit Beginn des Jahres erneut zu militärischen Spannungen gekommen sein soll.
Kritisiert wurden insbesondere Maßnahmen syrischer Regierungstruppen, die nach Darstellung der Demonstranten mit einer zunehmenden Einschränkung kurdischer Selbstverwaltungsstrukturen einhergehen.
Hintergrund der Proteste ist ein politischer Konflikt um die geplante Eingliederung kurdisch verwalteter Gebiete in die staatlichen Strukturen Syriens. Die Demonstranten forderten internationale Aufmerksamkeit und Solidarität sowie den Schutz der Zivilbevölkerung. Ziel der Kundgebung sei es gewesen, auf mögliche humanitäre Folgen hinzuweisen und politischen Druck auf Entscheidungsträger auszuüben.
Bereits am vergangenen Wochenende hatte es in Saarbrücken eine ähnliche Aktion gegeben. Damals waren mehrere hundert Menschen durch die Innenstadt gezogen, um ihre Solidarität mit Kurden in Syrien und im Iran zu bekunden. Auch diese Versammlung verlief nach Polizeiangaben friedlich. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)






