Neue Landesförderung für Elektroautos gestartet
Saarbrücken/Berlin. Die Bundesregierung hat eine neue Kaufprämie für Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride vorgestellt, die ab dem 1. Januar 2026 greifen soll. Ziel des Programms ist es, den Absatz von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben zu steigern und damit sowohl Verbraucherinnen und Verbraucher als auch die Automobilindustrie zu entlasten.
Der saarländische Wirtschaftsminister Jürgen Barke bezeichnete die Förderung als wichtiges Signal. Die Prämie könne dazu beitragen, die Nachfrage in den kommenden Jahren spürbar zu erhöhen und der Branche in einer angespannten Phase mehr Planungssicherheit zu verschaffen. Nach Angaben Barkes habe sich die Landesregierung in verschiedenen Gremien, darunter der Wirtschaftsministerkonferenz und im Bundesrat, für eine entsprechende Regelung eingesetzt.
Für das Saarland sei insbesondere die Einbeziehung von Plug-in-Hybriden von Bedeutung. Diese Antriebsform leiste einen Beitrag zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und eröffne zugleich Perspektiven für die stark vertretenen Automobilzulieferbetriebe im Land, die sich im Zuge der Transformation der Branche neu aufstellen müssen.
Positiv bewertet wurde zudem die soziale Ausgestaltung des Programms. Durch eine einkommensabhängige Staffelung der Förderung sollen auch Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen stärker profitieren. Dies soll den Umstieg auf ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb erleichtern.
Die Förderung umfasst sowohl Kauf als auch Leasing von Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybriden. Die Basisprämie liegt – je nach Fahrzeugtyp – zwischen 1.500 und 3.000 Euro und kann bei entsprechender sozialer Staffelung auf bis zu 6.000 Euro anwachsen. Das Gesamtvolumen des Programms beträgt 3 Milliarden Euro. Nach Angaben der Bundesregierung ist die Förderung auf etwa 800.000 Fahrzeuge ausgelegt und soll bis 2029 laufen. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



