Polizei im Saarland erhält neue Ausrüstung für Erste Hilfe im Einsatz
Saarbrücken – Die Polizei im Saarland hat neue medizinische Ausrüstung erhalten, um bei schweren Einsätzen schneller helfen zu können. Insgesamt wurden 2.500 sogenannte Tourniquets angeschafft. Dabei handelt es sich um spezielle Abbinde-Systeme, mit denen starke Blutungen gestoppt werden können – zum Beispiel nach Messerangriffen, Schussverletzungen oder schweren Verkehrsunfällen.
Zusätzlich hat die Landespolizeidirektion mehr als 700 sogenannte Erste-Hilfe-Sets, sogenannte „Individual First Aid Kits“ (IFAK), beschafft. Diese kleinen Notfallpakete enthalten Material, um lebensbedrohliche Verletzungen schnell zu versorgen, bis Rettungskräfte eintreffen. Ein Teil der Sets wird in Polizeifahrzeugen mitgeführt, ein anderer Teil soll von Beamten direkt am Körper getragen werden.
Auch neue Rettungstücher wurden angeschafft. Mit ihnen können verletzte Menschen schnell und sicher aus Gefahrenbereichen gebracht werden. Insgesamt wurden 400 dieser Tücher zunächst testweise für Polizeifahrzeuge beschafft.
Die neue Ausrüstung ist für Polizistinnen und Polizisten gedacht, die regelmäßig im Einsatz sind. Auch Polizeianwärter bekommen künftig ein eigenes Tourniquet. Gleichzeitig wird das Thema Erste Hilfe bei schweren Verletzungen stärker in die Ausbildung und Fortbildung der Einsatzkräfte eingebunden. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



