Saar-Armutskonferenz warnt: „Erreicht die Mitte der Gesellschaft“

Saarland – Die Saarländische Armutskonferenz (SAK) schlägt Alarm: Armut, Wohnungsnot und Einsamkeit betreffen inzwischen nicht mehr nur einzelne Gruppen, sondern immer mehr Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Vorsitzender Michael Leinenbach warnt, dass dadurch der Zusammenhalt im Land gefährdet ist. Viele Menschen fühlen sich zudem unsicher und verlieren das Vertrauen in Politik und Staat.

Ein Grund dafür sind die vielen Krisen weltweit und die wirtschaftlichen Probleme im Alltag. Steigende Preise, Schulden und unsichere Jobs machen vielen zu schaffen. Besonders junge Menschen blicken deshalb zunehmend mit Sorge in die Zukunft.

Auch der Mangel an bezahlbarem Wohnraum verschärft die Situation. Hohe Mieten und fehlende Wohnungen sorgen dafür, dass sich viele Menschen fragen, ob sie sich ein Leben in Deutschland noch leisten können. Gerade für junge Leute wird das immer mehr zum Problem.

Hinzu kommt: Die psychische Belastung wächst. Viele fühlen sich gestresst, überfordert oder allein. Gleichzeitig wird es schwieriger, Hilfe zu bekommen, weil es zu wenige Therapieplätze gibt und Wartezeiten länger werden könnten.

Die Armutskonferenz fordert deshalb ein Umdenken in der Politik. Menschen sollen besser unterstützt werden und mehr Möglichkeiten zur Teilhabe bekommen. Denn wenn immer mehr Menschen in Schwierigkeiten geraten, betrifft das am Ende die ganze Gesellschaft. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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