Homburger Rathaus im Visier der Ermittler: Verdacht der Steuerhinterziehung

Homburg – Die Stadt Homburg ist Gegenstand eines steuerrechtlichen Ermittlungsverfahrens. Das Finanzamt Saarbrücken II prüft nach eigenen Angaben steuerliche Sachverhalte aus zurückliegenden Jahren und ermittelt wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung.

Das Verfahren richtet sich dabei gegen Oberbürgermeister Michael Forster in seiner Eigenschaft als gesetzlicher Vertreter der Stadtverwaltung – nicht wegen eines Vorwurfs persönlicher Steuerverfehlungen. Nach Angaben der Stadt betreffen die Untersuchungen komplexe verwaltungsinterne Steuerangelegenheiten aus vergangenen Steuererklärungen.

Welche konkreten Sachverhalte geprüft werden, ist bislang nicht bekannt. Die Verwaltung verweist auf das Steuergeheimnis sowie den Schutz der betroffenen Beschäftigten und macht deshalb derzeit keine näheren Angaben zu den Vorwürfen.

Oberbürgermeister Forster erklärte, er habe erst nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub von dem Verfahren erfahren und anschließend umgehend interne Schritte zur Aufarbeitung eingeleitet. Zudem seien die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen bereits über den aktuellen Kenntnisstand informiert worden.

Um eine unabhängige Bewertung der Vorgänge sicherzustellen, soll der Stadtrat über die Hinzuziehung externer Fachberater entscheiden. Die Stadt betont, mit den zuständigen Finanzbehörden uneingeschränkt zusammenarbeiten zu wollen.

Ziel sei es, die offenen Fragen vollständig aufzuklären und die steuerrechtlichen Vorgänge transparent zu überprüfen. Weitere Informationen sollen veröffentlicht werden, sobald dies mit den laufenden Ermittlungen und den gesetzlichen Vorgaben vereinbar ist. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"

Werbeblock erkannt

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie Ihren Werbeblocker deaktivieren