
Nach Hunde-Attacke in Losheim: Zwei Menschen im Krankenhaus behandelt
Losheim am See – Ein Spaziergang am Losheimer Bach soll am Sonntagabend (23. August 2026) dramatisch geendet haben. Ein Hund soll sich losgerissen, einen Bearded Collie angegriffen und dabei auch dessen Halter verletzt haben.
Eine weitere Frau stürzte während des Geschehens und musste ebenfalls medizinisch behandelt werden. Der Vorfall wurde unserer Redaktion aus dem Umfeld der Betroffenen geschildert. Eine polizeiliche Bestätigung des genauen Ablaufs liegt uns bislang nicht vor.
Gegen 19.30 Uhr sollen ein Mann und eine Frau am Ende der unteren Gerberstraße unmittelbar am Losheimer Bach Brombeeren gesammelt haben. Ihr Bearded Collie lag nach Angaben unserer Quelle etwa zwei Meter entfernt in der Wiese. Auf der gegenüberliegenden Seite des Baches waren demnach zwei Personen mit zwei weiteren Hunden auf einem Feldweg in Richtung Kinderspielplatz unterwegs.
Obwohl zwischen den beiden Gruppen zu diesem Zeitpunkt noch mehrere hundert Meter gelegen haben sollen, bemerkte offenbar einer der Hunde die Menschen und den Bearded Collie auf der anderen Bachseite. Nach Schilderung der Betroffenen riss sich das Tier aus seiner Halsung und lief über die große Distanz auf die Gruppe zu. Zurufe seiner Begleiter sollen den Hund ebenso wenig aufgehalten haben wie der Bach und das dichte Gestrüpp.
Auf der Wiese angekommen, soll der Hund unmittelbar den dort liegenden Bearded Collie angegriffen und im Halsbereich gepackt haben. Dessen Halter versuchte daraufhin, die Tiere voneinander zu trennen. Dabei soll der Mann selbst in die Hand gebissen worden sein. Aufgrund seiner Verletzung musste er später im Krankenhaus behandelt werden.
Auch seine Begleiterin wurde bei dem Vorfall verletzt. Sie soll bei dem Versuch, sich aus der Situation zu entfernen, gestürzt sein und einen Schock erlitten haben. Auch sie musste anschließend medizinisch versorgt werden. Den Beteiligten gelang es schließlich, die Hunde voneinander zu trennen und die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Nach Angaben unserer Quelle wurde der angreifende Hund anschließend von einer jungen Frau am Halsband vom Ort weggeführt. Als die alarmierte Polizei eintraf, soll sie nicht mehr vor Ort gewesen sein. Ein ebenfalls anwesender Mann blieb demnach zurück und gab sich gegenüber den Beamten zu erkennen. Er soll angegeben haben, die Frau nicht zu kennen. Der zweite mitgeführte Hund soll nicht in die Auseinandersetzung eingegriffen haben.
Welche Rasse der angreifende Hund tatsächlich hatte, wem das Tier gehörte und wie die Verantwortlichkeiten zu bewerten sind, ist derzeit offen. Da unserer Redaktion bislang ausschließlich die Schilderung einer Seite vorliegt und noch keine polizeiliche Darstellung bekannt ist, gilt der beschriebene Ablauf ausdrücklich als nicht abschließend geklärt. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



