Flixbus-Reise endet an der Grenze: 39-Jähriger muss für 40 Tage ins Gefängnis
Perl – Für einen 39 Jahre alten Franzosen ist eine nächtliche Fahrt mit einem Flixbus aus Brüssel an der deutsch-luxemburgischen Grenze anders geendet als geplant.
Bei einer Kontrolle stellte die Bundespolizei fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Der Flixbus war in der Nacht zum Montag, 21. September 2026, aus Brüssel kommend unterwegs.
Gegen 0.10 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei den Bus beim Grenzübertritt von Luxemburg nach Deutschland.
Bei der Überprüfung der Fahrgäste stießen die Beamten auf den 39-jährigen französischen Staatsangehörigen. Der Mann war wegen eines Betäubungsmitteldelikts zur Festnahme ausgeschrieben.
Um einer Haftstrafe zu entgehen, hätte der 39-Jährige eine Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro begleichen müssen. Für den Fall, dass er den geforderten Betrag nicht zahlen kann, sah der Haftbefehl eine Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen vor.
Da der Mann die 1.000 Euro nicht aufbringen konnte, war seine Reise beendet. Die Bundespolizei nahm ihn fest und brachte ihn anschließend in eine Justizvollzugsanstalt. Dort muss er nun die Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



