Tödliches Zugunglück bei Oberlinxweiler: 145 Reisende aus Regionalexpress evakuiert

Oberlixweiler  Ein tragisches Unglück hat sich in der Nacht zum Sonntag (31. Mai 2026) auf der Bahnstrecke zwischen Oberlinxweiler und Niederlinxweiler ereignet. Eine Person wurde von einem Regionalexpress erfasst und tödlich verletzt. Für die zahlreichen Einsatzkräfte entwickelte sich der Vorfall zu einem stundenlangen Großeinsatz.

Gegen 22:58 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und weitere Hilfsorganisationen mit dem Einsatzstichwort „Technische Hilfe Bahn – Person unter Zug“ alarmiert. Der Regionalexpress 3, der von Frankfurt in Richtung Saarbrücken unterwegs war, kam nach dem Zusammenstoß auf freier Strecke zum Stillstand.

Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich insgesamt 145 Fahrgäste im Zug. Nachdem die Einsatzstelle abgesichert und die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet worden waren, begann die aufwendige Evakuierung der Reisenden. Über das Gegengleis wurde ein sicherer Ausstiegsweg bis zu einer nahegelegenen Straße geschaffen. Spezielle Ausstiegshilfen an den Zugtüren sowie eine großflächige Ausleuchtung der Strecke ermöglichten eine geordnete Räumung des Zuges.

Besonders mobilitätseingeschränkte Personen sowie Reisende mit Gepäck wurden von den Einsatzkräften unterstützt. Mit insgesamt zwölf Mannschaftstransportwagen aus dem gesamten Landkreis St. Wendel wurden die Fahrgäste anschließend zum Feuerwehrgerätehaus St. Wendel gebracht. Dort standen Getränke bereit, während Rettungsdienst und Notfallseelsorge die Betroffenen betreuten.

Parallel dazu führten die Bundespolizei und die Deutsche Bahn ihre Ermittlungs- und Sicherungsmaßnahmen an der Unfallstelle durch. Nachdem diese abgeschlossen waren und der Zug die Strecke verlassen konnte, wurden die Reisenden im weiteren Verlauf zum Bahnhof St. Wendel gebracht. Von dort aus konnten sie ihre Fahrt in Richtung Saarbrücken fortsetzen.

Zur Ursache des tragischen Unglücks liegen derzeit keine Informationen vor. Die Ermittlungen der zuständigen Behörden dauern an. An dem Einsatz waren zahlreiche Kräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis St. Wendel, Einheiten des Katastrophenschutzes, die DRK-Bereitschaften, die Notfallseelsorge, Rettungsdienst, Polizei, Bundespolizei, Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie das Bahnunternehmen Vlexx beteiligt. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"

Werbeblock erkannt

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie Ihren Werbeblocker deaktivieren