Explosion und Großbrand auf Bauernhof in Steinbach – Großeinsatz!

Lebach – (Von unserem Reporter Thorsten Kremers – Bildergalerie am Ende des Beitrags) Ein Großbrand hat am Montagvormittag (20. Juli 2026) ein landwirtschaftliches Anwesen im Lebacher Stadtteil Steinbach schwer beschädigt. Gegen 10:12 Uhr wurde die Feuerwehr nach einer gemeldeten Verpuffung alarmiert. Schon auf der Anfahrt war eine kilometerweit sichtbare schwarze Rauchsäule zu erkennen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine große Lagerhalle bereits in Flammen. Bewohner berichteten von einer Explosion und einer deutlich spürbaren Erschütterung. In der Halle befanden sich unter anderem landwirtschaftliche Maschinen, Fahrzeuge mit Elektrobatterien sowie Gasflaschen, wodurch eine erhebliche Gefahr weiterer Explosionen bestand.

Zehn Atemschutztrupps bekämpften das Feuer im Innen- und Außenangriff, unterstützt von einer Drehleiter. Durch eine Riegelstellung konnte verhindert werden, dass die Flammen auf eine angrenzende Halle mit großen Mengen Heu und Holz übergriffen. Teile des Hallendachs stürzten aufgrund der enormen Hitze ein.

Nach rund einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. Wegen der Einsturzgefahr wurde ein Baufachberater des THW hinzugezogen. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort, darunter 75 Feuerwehrleute sowie Kräfte von Rettungsdienst, Polizei und THW. Verletzt wurde niemand.

Die Brandermittler des Landespolizeipräsidiums sollen nun klären, was die Verpuffung und den anschließenden Großbrand ausgelöst hat. Nach ersten Schätzungen liegt der Sachschaden mindestens im höheren fünfstelligen Bereich, möglicherweise jedoch im sechsstelligen Bereich.

Ein Vorteil für die Einsatzkräfte: Der betroffene Bauernhof war in der Vergangenheit mehrfach Schauplatz von Feuerwehrübungen. Dadurch waren Zufahrtswege, Gebäude und Wasserentnahmestellen bereits gut bekannt. Die Feuerwehr appellierte deshalb auch an andere landwirtschaftliche Betriebe und größere Unternehmen, ihre Gelände für realitätsnahe Übungen zur Verfügung zu stellen. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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