16-Jährige im Zug sexuell belästigt – Zeugen greifen ein

Trier – Eine 16-jährige Jugendliche ist bereits am Montag, 20. Juli 2026 in einer Regionalbahn kurz vor der Einfahrt in den Trierer Hauptbahnhof Opfer einer mutmaßlichen sexuellen Belästigung und Nötigung geworden.

Nur das Eingreifen aufmerksamer Zeugen verhinderte nach bisherigen Erkenntnissen eine weitere Eskalation. Nach Angaben der Bundespolizei soll ein 64-jähriger Mann die Jugendliche gegen ihren Willen an der Hand festgehalten und umklammert haben.

Darüber hinaus steht er im Verdacht, ihr mehrfach über die Brust und durch die Haare gestrichen zu haben. Als die 16-Jährige den Zug verließ, soll der Mann zudem versucht haben, sie in einen anderen Zug zu ziehen.

Mehrere Zeugen beobachteten das Geschehen und eilten der Jugendlichen zur Hilfe. Der Tatverdächtige flüchtete daraufhin in Richtung des Busbahnhofs.

Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten den Mann dort kurze Zeit später vorläufig festnehmen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der in der Eifel wohnhafte 64-Jährige wieder entlassen.

Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung und der Nötigung eingeleitet. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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