Mit 2,49 Promille Richtung Saarbrücken – Polizei beenet Suff-Fahrt auf A6-Rastplatz
Bruchmühlbach-Miesau/Saarbrücken – Mit fast zweieinhalb Promille und auf dem Weg über die A6 in Richtung Saarland: Eine höchst gefährliche Autofahrt ist am Donnerstagnachmittag (27. August 2026) kurz vor der saarländischen Landesgrenze von der Polizei beendet worden.
Ein 47-Jähriger war mit seinem VW Phaeton in Richtung Saarbrücken unterwegs – allerdings offenbar kaum noch in der Lage, seinen Wagen sicher auf der Autobahn zu halten. Aufgefallen war der Phaeton einem anderen Verkehrsteilnehmer. Der beobachtete, wie das Fahrzeug in deutlichen Schlangenlinien über die A6 fuhr, und verständigte daraufhin die Polizei.
Angesichts des Verkehrs auf der wichtigen Autobahnverbindung in Richtung Saarbrücken bestand dabei eine erhebliche Gefahr für andere Autofahrer. Noch bevor der Wagen das Saarland erreichte, konnten Polizeibeamte ihn auf dem Rastplatz Schwarzbachwiesen feststellen.
Dort nahmen sie den Fahrer genauer unter die Lupe – und bemerkten schnell deutliche Anzeichen für erheblichen Alkoholkonsum. Ein anschließender Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht eindrucksvoll: 2,49 Promille zeigte das Gerät bei dem 47-Jährigen aus dem Kreis Kaiserslautern an. Seine Fahrt in Richtung Saarbrücken war damit an Ort und Stelle beendet.
Statt weiter über die A6 zu fahren, musste der Mann die Beamten zur Polizeidienststelle begleiten. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Außerdem stellten die Polizisten sowohl seinen Führerschein als auch die Fahrzeugschlüssel sicher.
Auf den 47-Jährigen kommt nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr zu. Dass die gefährliche Fahrt ohne einen Unfall endete, dürfte vor allem dem Verkehrsteilnehmer zu verdanken sein, der die Schlangenlinien bemerkte und rechtzeitig die Polizei alarmierte. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



