Dachstuhlbrand in St. Arnual – 35 Feuerwehrleute im Einsatz

Saarbrücken – (Von unserem Reporter Thorsten Kremers – Bildergalerie am Ende des Beitrags) Ein Brand in einem Wohnhaus im Lehmkaulweg hat am frühen Mittwochmorgen (30. September 2026) einen Großeinsatz der Saarbrücker Feuerwehr ausgelöst.

Um 4.08 Uhr rückte die Berufsfeuerwehr von der Feuerwache 1 gemeinsam mit den Löschbezirken 13 St. Johann und 14 St. Arnual der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand aus.

Bereits bei der Anfahrt war eine starke Rauchsäule zu erkennen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen Flammen vom obersten Balkon. Das Feuer hatte bereits auf den Übergangsbereich zum Dach übergegriffen. Auch im Inneren des Hauses richteten die Flammen Schäden an. Eine an den Balkon angrenzende Küche wurde teilweise zerstört.

Die vier Bewohner hatten das Gebäude noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig verlassen. Sie wurden vom Rettungsdienst untersucht, blieben nach ersten Erkenntnissen aber unverletzt. Weitere Personen befanden sich nach Angaben des Einsatzleiters nicht im Gebäude.

Aufgrund der dichten Bebauung wurde zusätzlich eine Drehleiter der Feuerwache 2 angefordert. Damit standen zwei Drehleitern zur Verfügung: Eine wurde am Dach eingesetzt, um die Dachhaut zu öffnen und mögliche Glutnester zu erreichen. Die zweite unterstützte die Löscharbeiten im Bereich des Balkons.

Gleichzeitig gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor und bekämpften den Brand mit Strahlrohren von innen. Vom betroffenen Balkon brachten die Einsatzkräfte außerdem eine Gasflasche in Sicherheit.

Insgesamt waren rund 35 Feuerwehrleute im Einsatz. Neben der Berufsfeuerwehr waren die Freiwillige Feuerwehr St. Johann (Löschbezirk 13) und die Freiwillige Feuerwehr St. Arnual (Löschbezirk 14) beteiligt. Vorsorglich stand ein Rettungswagen an der Einsatzstelle bereit. Wegen des Feuerwehreinsatzes musste die Saargemünder Straße für den Durchgangsverkehr vollständig gesperrt werden.

Gegen 6 Uhr liefen noch umfangreiche Nachlöscharbeiten. Dabei kontrollierten die Einsatzkräfte insbesondere den Dachbereich auf verbliebene Glutnester. Im Obergeschoss wurde im Zuge der Löscharbeiten die Stromversorgung abgeschaltet.

Nach einer ersten Einschätzung des Einsatzleiters könnten die beiden unteren Etagen voraussichtlich weiterhin bewohnbar sein. Das dritte Geschoss ist dagegen durch Feuer und Rauch stark in Mitleidenschaft gezogen und kontaminiert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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