Saarbrücken: Beamte des Sachgebietes für Betrugsdelikte des Saarbrücker Kriminaldienstes nahmen heute Morgen im Jobcenter in der Hafenstraße eine 40 bis 50 Jahre alte Afrikanerin fest, welche sich in den letzten Monaten wohl mehrere tausend Euro an Sozialleistungen erschlichen hatte.

Mitarbeiter des Arbeitsamtes waren auf die Frau aufmerksam geworden, nachdem man dort feststellte, dass sie an einer Saarbrücker Adresse amtlich gemeldet war, dort jedoch überhaut nie wohnte.

Im Zuge der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass sich die Dame mit Aliaspersonalien beim Einwohnermeldeamt polizeilich angemeldet hatte, um an Ausweispapiere unter falschem Namen zu gelangen. Anhand der dadurch erlangten Identität beantragte sie Sozialleistungen beim Jobcenter Saarbrücken, welche ihr seit September vergangenen Jahres in vierstelliger Höhe zugestanden wurde.

Die Frau, deren wahre Identität noch immer nicht abschließend geklärt ist, führte bei ihrer Festnahme einen gefälschten französischen Personalausweis, einen fünfstelligen Eurobetrag sowie mehrere tausend Euro an Devisen mit sich. Die Gesamtumstände machten umfangreiche Ermittlungen erforderlich, welche aktuell noch andauern.

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