Neunkirchen. Die als Unfallstrecke berüchtigte Bundesstraße B41 zwischen Neunkirchen und Ottweiler hat ein neues Opfer: Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 16. Februar, ein junger Mann sehr schwer verletzt.

Der Mann war alleine in einem silbernen Toyota Corolla aus Neunkirchen kommend auf der Bundesstraße unterwegs, als er aus unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und von der Fahrbahn abkam. Der Toyota kollidierte mit einem Baum am Straßenrand und kam erheblich beschädigt einige Meter unterhalb der Fahrbahn in der Böschung zum liegen. Der Unfallwagen kam so ungünstig im Unterholz der Böschung zum Liegen das er ohne das noch eingeschaltete Abblendlicht von der Straße fast nicht zu sehen gewesen wäre. Der Fahrer wurde beim Aufprall schwer verletzt und im massiv deformierten Toyota eingeschlossen.  Gegen 3:10 Uhr wurden zusammen mit Rettungsdienst und Polizei auch die Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen der freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen zu dem schweren Unfall alarmiert. Die Rettung des in seinem Fahrzeug eingeschlossenen Fahrers gestaltete sich als schwierig und langwierig.

Das Autowrack musste vor Beginn der Rettungsarbeiten zunächst gegen weiteres Abrutschen an der steilen Böschung mit Seilen und Keilen gesichert werden. Erst danach konnte ein Rettungsassistent der Neunkircher Feuerwehr zur medizinischen Versorgung des Eingeschlossenen in das Wrack steigen. Der Verletzte wurde von der Feuerwehr in enger Rücksprache mit dem Rettungsdienst besonders schonend, um eine Verschlimmerung der Verletzungen auszuschließen, aus dem Wrack befreit. Mit hydraulischem Rettungsgerät, unter anderem leistungsstarken Scheren, arbeiteten die Wehrmänner und -frauen aus der Innenstadt und Wiebelskirchen Hand in Hand von zwei Seiten parallel am Unfallauto. Die stark verformte Fahrertür wurde mitsamt der anschließend B-Säule aus dem Wrack hinausgeschnitten, die Tür zum Fond nach hinten weggeklappt. Anschließend wurde auch das komplette Dach des Toyotas entfernt um die Rettung des Verletzten zu erleichtern. Während der Rettungsarbeiten musste die Feuerwehr auch einen kleinen Baum neben dem Wrack fällen der die Rettungsarbeiten behindert hatte.

Der Verletzte wurde nach seiner Rettung aus dem Wrack von einem Rettungswagen umgehend zur weiteren Behandlung in ein nahes Krankenhaus gebracht. Nach Abschluss der Rettungsarbeiten verblieb neben der Polizei nur noch der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt an der Unfallstelle um diese für die Unfallaufnahme und die anschließende Bergung des Unfallwracks auszuleuchten. Der Feuerwehreinsatz konnte gegen 6 Uhr beendet werden. Die Neunkircher Wehr war mit acht Einsatzfahrzeugen und 40 Feuerwehrmännern und -frauen im Einsatz. Vom Rettungsdienst waren das Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Neunkirchen und ein Rettungswagen des ASB Neunkirchen vor Ort. Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die B41 zwischen dem Neunkircher Plättchesdohle und der Anschlussstelle Wiebelskirchen durch die Polizei komplett für den Verkehr gesperrt werden.

Für die Bergungsarbeiten blieb die Bundesstraße noch in Fahrtrichtung Ottweiler gesperrt.

[toggle title=“Hinweis“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Feuerwehr Neunkirchen (Christopher Benkert) .[/toggle]

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