Saarbrücken. Am 23.09.2015 um 12:15 Uhr erschien ein 46-jähriger Passant auf der Polizeiinspektion St. Johann und präsentierte den diensthabenden Beamten eine Handgranate, welche er soeben gefunden habe.

Die Beamten alarmierten unverzüglich den Kampfmittelräumdienst über den Sachverhalt informiert, welcher sich um die sichere Beseitigung kümmerte. Es handelte sich tatsächlich um eine echte Handgranate mit Sprengladung, jedoch fehlte die Treibladung, so dass die Gefahr einer Explosion als gering einzuschätzen war.

 

Wie sich herausstellte, hat der Passant den Sprengkörper in der Sulzbachstraße in einem Grünstreifen gegenüber dem Gelände „Haus der Zukunft“ aufgefunden. Daraufhin packte er sie in seinen Rucksack und suchte die Polizeidienststelle auf.

 

Der Bereich rund um den Fundort wurde von den Beamten im Nachgang gründlich und weiträumig abgesucht, ähnliche Gegenstände konnten nicht aufgefunden werden. Hinweise hinsichtlich des Ursprungs der Granate gibt es bisher keine.

 

[alert type=“danger“]Seitens der Polizei ergeht ferner der Aufforderung an die Bevölkerung, bei Auffinden eines gleichen oder ähnlichen Gegenstandes diesen in jedem Fall nicht zu berühren, liegenzulassen und sofort die Polizei über den Fund in Kenntnis zu setzen, da die Gefahr einer unkontrollierten Detonation nie ausgeschlossen werden kann. Dem äußeren Anschein nach kann niemals eingeschätzt werden, ob es sich um eine scharfe Handgranate handelt – auch bei der aktuell gefundenen war dies dem Finder nicht möglich gewesen.[/alert]

PM POL Foto: Symbolbild

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