Saarbrücken. Die saarländische Polizei registriert derzeit eine Häufung von Anrufen angeblicher Polizeibeamter bei älteren Menschen. 

Allein am vergangenen Wochenende versuchten Unbekannte erfolglos in sieben Fällen in Homburg, Neunkirchen und Saarbrücken so trickreich an persönliche Daten zu kommen, Vermögensverhältnisse der Angerufenen auszukundschaften oder diese zu einer Geldübergabe zu überreden.

Zu Beginn der Telefonate suggerierten die Anrufer, man habe im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens bei Tatverdächtigen ein Notizbuch sicherstellen können, in welchem unter anderem die Personalien der Angerufenen aufgeführt seien. Im Verlauf des Anrufs wurden nunmehr Informationen, beispielsweise zur finanziellen Lage der Angerufenen erfragt.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:

  • Machen Sie am Telefon keine Angaben zu ihrem Vermögen, ihren Kontoverbindungen oder  zu anderen persönlichen Daten – Echte Polizeibeamte erfragen solche Daten nie am Telefon!
  • Gehen Sie keinesfalls auf Geldforderungen oder die Übergabe von Wertgegenständen ein!
  • Setzen Sie sich mit ihrer örtlichen Polizeidienststelle in Verbindung, wenn Sie einen Anruf von einem mutmaßlichen Polizeibeamten erhalten.

 

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