Saarbrücken. Mehrere Kilogramm Marihuana hatte der in Homburg wohnende Mann in seinem Wohnwagen versteckt, den er als angebliches Pannenfahrzeug durch einen Pannendienst nach Deutschland bringen ließ. Am vorigen Mittwoch (22.11.2017) fiel der Schmuggel jedoch an der Grenze auf. Heute wurde der arbeitslose Jäger beim Haftrichter vorgeführt und anschließend in die JVA Saarbrücken gebracht.

Der Mann ist den Fahndern des Dezernats für Rauschgiftkriminalität nicht unbekannt. Seit mehreren Monaten ermitteln die Beamten gegen den Homburger, weil sie ihm Schmuggel und Handel mit Rauschgift in nicht geringen Mengen vorwerfen.

Als sich der so Verdächtigte vor etwa sechs Wochen mit seinem Fahrzeug und einem Wohnwagen angeblich zu einer Urlaubsreise nach Spanien aufmachte, vermuteten die Ermittler einen anderen Zweck hinter der Reise. Es stellte sich heraus, dass der Mann ohne sein Gespann zurückreiste und diese als angebliche Pannenfahrzeuge ins Saarland zurücktransportieren ließ.

Als er jetzt am gestrigen Dienstag (28.11.2017) seinen Wohnwagen mit dem Mari-huana abholen wollte, warteten die Fahnder bereits auf ihn. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung fand die Polizei weitere Betäubungsmittel sowie mehr als 30 scharfe Schusswaffen und über 1.000 Schuss Munition, die der Mann nur teilweise legal im Besitz hatte.

 

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