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Saarbrücken. Am Abend des 16.02.2018 (Freitag), gegen 22:45 Uhr, kam es in der Nähe der Mc Donalds Filiale in der Reichsstraße zu einem Messerangriff auf einen 18-jährigen Afghanen (s. Medien-Info vom 17.02.2018 in Anlage). Gestern nahmen Ermittler des Landespolizeipräsidiums einen 21-Jährigen, der sich bei Bekannten in Saarbrücken versteckt gehalten hatte, fest. Nach Verkündung des Haftbefehls wegen versuchten Totschlags durch das Amtsgericht wurde der Beschuldigte in die JVA Saarbrücken verbracht.

Im Vorfeld des Messerangriffs war es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Männern gekommen. Während sich der später verletzte Afghane in der Folge mit zwei ihm unbekannten Männern der rivalisierenden Gruppe unterhielt, griff ihn der Täter von hinten mit einem Messer an. Dadurch erlitt der 18-Jährige lebensbedrohliche Stichverletzungen im Oberkörperbereich.

Aufgrund erster Ermittlungen des Kriminaldienstes Saarbrücken bewertete die Staatsanwaltschaft den Angriff als versuchtes Tötungsdelikt, weshalb das Dezernat für Kapitalverbrechen den Fall übernahm. Im Rahmen intensiver Ermittlungsarbeit, unterstützt durch die Zentrale Ausländerbehörde, konnte der Täter schließlich identifiziert und sein Aufenthaltsort lokalisiert werden.

Der 21-Jährige machte zu den Tatvorwürfen bislang keine Angaben. Ob das am Tatabend aufgefundene Messer die Tatwaffe ist, steht derzeit noch nicht fest. Die Ermittlungen dauern an.

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