Haftbefehl an Grenze: Mann zahlt 5.126 Euro Geldstrafe

Ein Grenzübertritt zu Fuß ist für einen 36-jährigen Franzosen in Saarbrücken teuer geworden. Bundespolizisten vollstreckten am Grenzübergang Metzer Straße einen Haftbefehl und kassierten eine offene Geldstrafe von 5.126,50 Euro.

Der Mann kam am gestrigen Nachmittag aus Frankreich und geriet im Zuge der vorßbergehend wiedereingefßhrten Binnengrenzkontrollen in eine Kontrolle. Nach Angaben der Bundespolizei erklärte er zunächst, sich nicht ausweisen zu kÜnnen.

Zugleich vertrat der 36-Jährige die Auffassung, dass im Schengen-Raum keine entsprechende Verpflichtung bestehe. Während der Kontrolle verhielt er sich laut Polizei zunehmend aggressiv.

Daraufhin durchsuchten die Einsatzkräfte den Fußgänger. Dabei fanden sie ein Dokument, mit dem sie seine Identität feststellen konnten.

Eine anschließende Fahndungsabfrage ergab, dass die Staatsanwaltschaft Frankenthal den Franzosen zur Festnahme ausgeschrieben hatte. Hintergrund war eine nicht bezahlte Geldstrafe von insgesamt 5.126,50 Euro wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Weil der Mann die Summe zunächst nicht zahlen wollte, brachten ihn die Beamten zur Dienststelle an der Goldenen Bremm. Dort erfuhr er, dass ihm andernfalls eine Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen drohte. Daraufhin beglich er den offenen Betrag und konnte anschließend seinen Weg zu Fuß fortsetzen.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurßck zum Anfang"

Werbeblock erkannt

Bitte unterstĂźtzen Sie uns, indem Sie Ihren Werbeblocker deaktivieren