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Saarbrücken.  Mit rund 100 Einsatzkräften führte die saarländische Polizei heute Abend (19.12.2018) ab 19:30 Uhr Kontrollmaßnahmen in der Saarbrücker Innenstadt durch. Die Durchführung solcher Aktionstage wurde im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft mit der Stadt Saarbrücken vereinbart.

 

Neben dem Umfeld der Johanneskirche und dem „Kaiserviertel“ gehören auch die Bereiche am Saarbrücker Hauptbahnhof sowie am Willi-Graf-Ufer zu den Kriminalitätsbrennpunkten im innerstädtischen Bereich. Das ständig aktualisierte Lagebild erlaubt deshalb dort sogenannte „anlassunabhängige Kontrollen“ nach dem saarländischen Polizeigesetz.

 

Eingesetzt waren heute Kräfte der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, dem Kriminaldienst Saarbrücken, der operativen Einheit, der Bereitschaftspolizei sowie des Verkehrsdienstes. Auch die zentrale Ausländerbehörde Saarbrücken, der Zoll und die Landeshauptstadt waren in den Einsatz eingebunden.

 

Neben den Kontrollmaßnahmen wurden zwei Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Die Durchsuchungsmaßnahmen resultieren aus den intensiven Ermittlungen nach den Auseinandersetzungen, die von verschiedenen Gruppen im November 2018 öffentlich in der Saarbrücker Innenstadt ausgetragen wurden. In dem wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruch und Sachbeschädigung durch eine eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe geführten Verfahren wurden eine Shisha-Bar in Saarbrücken sowie eine Wohnung in einem Saarbrücker Stadtteil durchsucht. In der Gaststätte stellten die Einsatzkräfte dabei Beweismittel, wie z. B. Axtstiele und Gewindestäbe, sicher.

 

Bei den weiteren Kontrollen an anderen Brennpunkten wurde unter anderem ein Schlagring sichergestellt. Daneben wurden geringfügige Verstöße gegen zoll- bzw. arbeitsrechtliche Bestimmungen festgestellt. Die Kontrollen werden noch bis etwa 22 Uhr fortgeführt.

 

Einsatzleiter Polizeidirektor Udo Schneider: „Die Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung, das durch die Auseinandersetzungen im November diesen Jahres in Saarbrücken beeinträchtig wurde, ist ein wichtiges Ziel unserer Maßnahmen. Deshalb setzen wir alles daran, zu verhindern, dass Gruppierungen weiterhin  ihre Streitigkeiten in der Öffentlichkeit austragen. Wir sorgen dafür, dass sich die Menschen in Saarbrücken sicher sind und sich auch sicher fühlen können.“

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.
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