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Saarbrücken – Im französischen Amneville wollen Polizisten am frühen Morgen ein Auto nach einer Straftat kontrollieren. Doch dieses hält nicht an und gibt Gas, fährt über Bouzonville davon in Richtung Deutschland. Nach rund 100 Kilometern Flucht erreicht die Verfolgungsjagd zunächst die Stadtautobahn und dann die Innenstadt von Saarbrücken.

Im Stadtteil Rußhütte verfährt sich der Verbrecherwagen in einer Sackgasse an einer Kirche. Dort können von den französischen Polizisten direkt zwei Personen überwältigt und bis zum Eintreffen der deutschen Kollegen festgehalten werden.

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Zwei Personen können in unerkannte Richtung fliehen. Sofort wird die Fahndungsschlinge im Stadtteil Rußhütte und Rodenhof im Bereich des Saarbrücker Stadions enger gezogen. Hubschrauber kreisen in der Luft, Spezialkräfte durchkämmen mit uniformierten Kollegen das Gebiet.

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Gegen Mittag trifft ein auf Menschenfährten trainierter Spürhund der rheinland-pfälzischen Polizei aus Enkenbach-Alsenborn (Landkreis Kaiserslautern) ein. Dieser verfolgt den ganzen Nachmittag eine Fährte zunächst entlang der Bahngleise, dann durch das Wohngebiet, rund um das Stadion und auch durch angrenzende Wälder. Bislang sind die laut Polizei unbewaffneten Täter weiter flüchtig.

Von der französischen Polizei wurde eine Nachrichtensperre verhängt. Aus diesem Grund kann derzeit keine Personen-Angaben zu den bereits verhafteten und noch flüchtigen Verbrechern gemacht werden. Es kann derzeit ebenso nicht offiziell bestätigt werden, dass Spezialkräfte in Nancy eine Einbrecherbande observiert hatten. Auch wurde das Fluchtfahrzeug von der französischen Staatsanwaltschaft beschlagnahmt und darf nicht gezeigt werden, um die weiteren Ermittlungen nicht zu gefährden.

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