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Saarbrücken. Ein 45 Jahre alter Mann soll im Februar 2020 einem saarländischen Unternehmen per E-Mail mit der Veröffentlichung von Geschäftsinterna gedroht haben, um dieses zu Zahlungen mit Bitcoins zu zwingen.

Im Zuge der Ermittlungen wurde der dringend Tatverdächtige am 14. März 2020 in einer Ferienwohnung im Saarpfalzkreis durch Spezialkräfte festgenommen.

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Bereits im Jahr 2019 soll der aus Illingen stammende Deutsche versucht haben, fünf mittelständische Unternehmen im Saarland auf die gleiche Weise zu erpressen. In allen Fällen hatte er gefälschte Internetseiten erstellt und mit der Veröffentlichung der Seiten gedroht.

Wie die Auswertung eines sichergestellten Computers im Dezernat für Eigentumskriminalität ergab, hatte der Tatverdächtige außerdem für über 300 in Österreich ansässige Firmen ebenfalls ähn-liche Fakeseiten erstellt. In den meisten Fällen kam es jedoch nicht zur Zahlung der geforderten Summen.

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Am heutigen Mittwoch (13.05.2020) wurde dem bereits in Untersuchungshaft sitzenden Mann der Haftbefehl wegen Erpressung in einem besonders schweren Fall verkündet.

Mit seiner Festnahme am 14. März 2020 wurde gleichzeitig der wegen des Überfalls auf eine Tankstelle in Friedrichsthal bestehende Haftbefehl vollstreckt. Nach dem Überfall, bei dem der Mann im Januar 2019 Bargeld erbeutete,

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hatte er Kleidung und eine Tasche in der Nähe des Tatortes zurückgelassen. An den Gegenständen gesichertes DNA-Material führte die Ermittler zu dem 45-Jährigen. Die Ermittlungen dauern an.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.

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