Unbekannte setzten ätzende Flüssigkeit in Saarbrücker Geschäft aus

Gegen 15:45 ging bei der Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr die Meldung ein, dass in einem Ladenlokal im Saarbrücker Stadtteil Brebach mehrere Personen über starke Übelkeit und Augenreizung klagen. Im dortigen Eingangsbereich wäre dazu ein stechender Geruch wahrnehmbar.
Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr Saarbrücken.

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Vor Ort bestätigte sich ein beißender Geruch im Windfang des Marktes. Mehrere Personen befanden sich bereits in rettungsdienstlicher Versorgung. Ursache war ein Behältnis mit einer stark riechenden Flüssigkeit, welches durch unbekannte Personen im Eingangsbereich deponiert wurde. Das Behältnis war bereits durch die Mitarbeiter des Marktes ins Freie verbracht worden.

Die Feuerwehr sperrte den Bereich großflächig ab und führte Messungen zur Ermittlung des Stoffes durch. Verbliebene Restmengen des Stoffes wurden mit Chemikalienbinder aufgenommen und durch die Polizei sichergestellt. Um welchen Stoff es sich handelt, konnte nicht abschließend bestimmt werden. Im Nachgang wurde der Markt mit Drucklüftern ausgiebig belüftet.

Insgesamt waren 15 Personen betroffen und wurden rettungsdienstlich untersucht. Drei davon wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Der Markt blieb für den Rest des Tages geschlossen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Im Einsatz befanden sich Kräfte beider Wachen der Berufsfeuerwehr, die Löschbezirke Brebach, Güdingen und Fechingen. Seitens des Rettungsdienstes waren mehrere Rettungswagen, Notarzt, organisatorischer Leiter Rettungsdienst und der leitende Notarzt vor Ort. Darüber hinaus mehrere Kommandos der Polizei, sowie der Kriminaldauerdienst.

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