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Springer Verlag muss sparen: Regionalausgabe der „Bild“ Saarland vor dem Ende

Saarbrücken – Dieser Paukenschlag hat auch Auswirkungen auf die saarländische Medienlandschaft! Der Springer-Verlag steht vor massiven Veränderungen. Am Montag wurden die Mitarbeiter darüber informiert, dass bis zu 200 Stellen, vor allem in der „Bild“-Redaktion, gestrichen werden. Dies ist Teil eines 100 Millionen Euro Sparkurses, der von Vorstandsvorsitzendem Mathias Döpfner angekündigt wurde.

Die Anzahl der „Bild“-Regionalausgaben wird von achtzehn auf zwölf reduziert, einige Standorte werden ganz geschlossen und die Führungsebene ausgedünnt. Ab 2024 gilt die Strategie „Digital Only“, bei der künstliche Intelligenz (KI) die Aufgaben von Redakteuren übernehmen wird. Daher werden insbesondere Funktionen wie Redaktionsleiter, Blattmacher, Korrektoren, Sekretariate und Foto-Redakteure abgeschafft.

Laut Frankfurter Allgemeinem Zeitung (FAZ) werden mehrere „Bild“-Regionalausgaben, darunter Leipzig, Dresden und Chemnitz, zusammengelegt, während andere Standorte, wie Düsseldorf und Köln, zu „Bild Rheinland“ fusionieren. In allen Ausgaben wird die Regionalberichterstattung auf eine Seite Lokales und eine Seite Sport reduziert.

Die Tagesschau (ARD) berichtet darüber hinaus, dass die Print-Regionalausgabe der Bild Saarland gar komplett eingestellt wird. Schon Ende diesen Jahres soll die letzte Ausgabe in Saarbrücken durch die Drucker laufen. Informationen von Blaulichtreport Saarland nach betrifft die Schließung aber erst mal nur die Print-Ausgabe. Online soll es für Bild im Saarland noch weiter gehen – jedoch überwiegend mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) – weniger mit der Ressource Menschen.

Die weitreichenden Änderungen hatten bereits im Februar zu großer Unruhe unter den Mitarbeitern geführt. Mehrere Führungspersonen, darunter der „Bild“-Chefredakteur Johannes Boie, wurden ohne Vorwarnung abgesetzt.

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