Von wegen günstiger Sprit: Preise ziehen plötzlich an

Saarbrücken – Während weltweit die Rohölpreise zuletzt nachgegeben haben, spüren Autofahrer im Saarland davon bislang kaum etwas – im Gegenteil: An den Zapfsäulen steigen die Preise teils spürbar. Besonders auffällig ist ein wiederkehrendes Muster rund um die Mittagszeit, das aktuell auch an einer freien Tankstelle am Globus in Saarbrücken beobachtet werden konnte.

Foto: Thorsten Kremers

Dort lag der Preis für einen Liter Diesel am Vormittag noch bei 2,40 Euro, Superbenzin kostete 2,19 Euro. Punkt 12 Uhr folgte dann der sprunghafte Anstieg: Diesel verteuerte sich auf 2,43 Euro, Super sogar auf 2,24 Euro. Damit wurden innerhalb weniger Minuten mehrere Cent pro Liter aufgeschlagen – ein Phänomen, das viele Autofahrer regelmäßig beobachten.

Der Hintergrund: Obwohl sich die Lage auf dem Ölmarkt zuletzt etwas entspannt hat, reagieren die Tankstellenpreise oft zeitverzögert oder unabhängig von kurzfristigen Entwicklungen. Branchenexperten verweisen zudem auf tageszeitabhängige Preisanpassungen, bei denen insbesondere zur Mittagszeit oder am frühen Abend höhere Preise verlangt werden.

Für Verbraucher bedeutet das: Wer sparen will, muss den richtigen Zeitpunkt erwischen. Früh morgens oder später am Abend sind die Preise häufig niedriger. Die aktuellen Entwicklungen zeigen jedoch, dass von durchgehend „günstigem Tanken“ derzeit keine Rede sein kann – zumindest nicht im Saarland. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

Foto: Thorsten Kremers

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