Reisebus-Kontrolle endet für gesuchte Straftäterin im Gefängnis
Perl/Merzig – Für eine 32-jährige Rumänin endete die Reise mit einem Fernbus am Montagmorgen (22. Juni 2026) direkt im Gefängnis. Bei einer Kontrolle der Bundespolizei auf der A8 am Rastplatz Moseltal wurde die Frau festgenommen.
Wie die Bundespolizei mitteilt, bestand gegen die Reisende ein Haftbefehl wegen gemeinschaftlich versuchten schweren Raubes. Von der ursprünglich verhängten Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten hatte die Frau noch 503 Tage zu verbüßen.
Darüber hinaus lag gegen die 32-Jährige ein Einreiseverbot für Deutschland vor. Nachdem sie seit ihrer erstmaligen Einreise im Jahr 2020 mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten war, wurde ihr 2024 das EU-Freizügigkeitsrecht entzogen.
Noch im selben Jahr wurde sie nach Rumänien abgeschoben. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten unter anderem 230 britische Pfund Bargeld, vier Armbanduhren sowie zwei hochwertige Mobiltelefone.
Die Gegenstände wurden von der Bundespolizei dokumentiert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Frau zur Verbüßung ihrer Restfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Zweibrücken eingeliefert.



