Aufwendige Rettung im Steilhang: Mountainbiker auf PUR-Trail schwer gestürzt
St. Ingbert. Zu einem aufwendigen Rettungseinsatz ist es am Donnerstagmorgen, 6. August, im Bereich des Stiefels bei St. Ingbert gekommen. Ein 60 Jahre alter Mountainbiker war auf dem PUR-Trail unterhalb der Stiefeler Hütte gestürzt und hatte sich dabei mittelschwere Verletzungen zugezogen.
Der Mann war nach dem Unfall nicht mehr gehfähig und konnte aufgrund seiner Verletzungen auch selbst keinen Notruf mehr absetzen. Passanten entdeckten den verletzten Mountainbiker, kümmerten sich um ihn und verständigten schließlich die Rettungskräfte.
Anhand der übermittelten Koordinaten machte sich die Feuerwehr auf die Suche nach dem Verunglückten. Die Einsatzkräfte fanden den 60-Jährigen schließlich in einem Steilhang im Bereich des Radwegs. Dort wurde er bis zum Eintreffen beziehungsweise während der medizinischen Versorgung durch die Feuerwehr betreut und erstversorgt.

Zusätzliche Einsatzkräfte und Material wurden durch die Löschbezirke St. Ingbert und Rentrisch zur Unfallstelle gebracht. Das unwegsame Gelände stellte die Retter dabei vor besondere Herausforderungen. Teile des schmalen Weges konnten nicht mit Einsatzfahrzeugen befahren werden und mussten daher zu Fuß zurückgelegt werden.
Nach der medizinischen Versorgung und Stabilisierung wurde der verletzte Mountainbiker in einer Schleifkorbtrage aus dem Gelände gerettet. Rund 25 Feuerwehrkräfte waren dabei im Einsatz. Auf der etwa 400 Meter langen Strecke musste die Tragemannschaft aufgrund der schwierigen Wegverhältnisse mehrfach ausgewechselt werden.
An einer geeigneten Stelle konnte die Schleifkorbtrage schließlich auf ein UTV, ein geländegängiges Utility Task Vehicle, umgeladen werden. Damit transportierten die Einsatzkräfte den Verletzten bis zu einem befahrbaren Weg. Dort wurde der 60-Jährige an den Rettungsdienst übergeben und anschließend zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Vom Alarm bis zur Übergabe des Patienten an den Rettungsdienst dauerte die anspruchsvolle Rettungsaktion rund eine Stunde.



