Flucht vor Polizei endet auf der A6: Sechs Verletzte bei Crash mit Streifenwagen
Saarbrücken – Eine Verfolgungsfahrt über die Landesgrenze hinweg ist in der Nacht zu Samstag (19. September 2026) auf der A6 bei Saarbrücken-Fechingen mit einem schweren Zusammenstoß geendet. Ein flüchtender Autofahrer krachte dabei in einen vorausfahrenden Streifenwagen der saarländischen Polizei. Insgesamt wurden sechs Menschen mindestens leicht verletzt.
Begonnen hatte die Verfolgungsfahrt nach Angaben der Polizei im rheinland-pfälzischen Raum Schönenberg-Kübelberg. Polizeibeamte wollten das Fahrzeug dort im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle anhalten. Der Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltesignale und setzte seine Fahrt fort.
Nachdem der Wagen das Saarland erreicht hatte, übernahmen Einsatzkräfte der saarländischen Polizei die Verfolgung auf der A6. In Höhe St. Ingbert nahmen die Beamten das flüchtende Fahrzeug auf. Trotz der weiterhin gegebenen Anhaltesignale stoppte der Fahrer nicht.
In Höhe Saarbrücken-Fechingen kam es schließlich zum Unfall. Nach Angaben der Polizei fuhr der flüchtende Pkw auf einen vorausfahrenden Funkstreifenwagen auf. Durch die heftige Kollision wurden insgesamt sechs Menschen mindestens leicht verletzt. Sie wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die A6 musste für die Unfallaufnahme und die anschließenden Arbeiten mehr als vier Stunden lang vollständig gesperrt werden. Mittlerweile ist die Autobahn wieder für den Verkehr freigegeben.
Wie genau es zu dem Zusammenstoß kam und welche weiteren Konsequenzen die Flucht für den Fahrer haben wird, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Ausgangspunkt der Verfolgungsfahrt war laut Polizei allein die Missachtung der Anhaltesignale bei der beabsichtigten allgemeinen Verkehrskontrolle. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)






