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Großbrand in Wellesweiler: Flammen greifen auf Wald über – Zehn Häuser vorsorglich geräumt

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Neunkirchen: Der Großbrand in einem Entsorgungsbetrieb im Neunkircher Stadtteil Wellesweiler hat am Mittwochmittag (29. Juli 2026) einen der größten Feuerwehreinsätze der vergangenen Monate ausgelöst.

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Das Feuer breitete sich aufgrund der extremen Hitze und der trockenen Vegetation rasch auf angrenzende Wald- und Wiesenflächen aus. Vorsorglich mussten zehn Wohnhäuser geräumt werden.

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Gegen 13:30 Uhr gingen bei den Einsatzkräften zahlreiche Notrufe über ein größeres Brandgeschehen im Raum Neunkirchen beziehungsweise Bexbach ein. Im Zuge der ersten Erkundung konnte der Brand schließlich auf das Gelände einer Entsorgungsfirma im Industriegebiet von Neunkirchen-Wellesweiler lokalisiert werden.

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Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Teil des Firmengeländes in Flammen. Eine dichte, weithin sichtbare Rauchsäule zog über die Region und war teilweise noch aus mehreren Kilometern Entfernung zu erkennen. Die enorme Hitze von nahezu 40 Grad sowie die anhaltende Trockenheit sorgten dafür, dass sich das Feuer schnell auf angrenzende Wald- und Wiesenflächen ausbreitete und zeitweise in Richtung benachbarter Wohnhäuser vordrang.

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Aus Sicherheitsgründen wurden während der Löscharbeiten zehn Wohnanwesen geräumt. Die betroffenen Bewohner wurden in einer eingerichteten Notsammelstelle betreut. Den Einsatzkräften gelang es schließlich, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Wohnhäuser sowie benachbarte Firmengebäude zu verhindern.

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Ein Mitarbeiter der betroffenen Entsorgungsfirma erlitt nach bisherigen Erkenntnissen eine Rauchgasvergiftung und wurde zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.

Bild: Lesereporter Christian

Die Löscharbeiten dauern weiterhin an. Auch zahlreiche Sperrungen rund um den Brandort bleiben vorerst bestehen. Wann der betroffene Bereich wieder freigegeben werden kann, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Ursache des Feuers liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Foto: Lesereporter Yannik

Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften, die unter extremen Bedingungen im Einsatz sind, sowie bei unseren Lesereportern Fabian und Justin für die eindrucksvollen Drohnenaufnahmen die wir auf unserem Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal bereit gestellt haben (hier klicken).

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