Probleme nach dem Start: Learjet muss am Flughafen Saarbrücken runter
Saarbrücken – Eigentlich sollte die Reise von Südfrankreich direkt nach Griechenland führen – doch für die Besatzung eines Business-Jets endete der Flug am Samstagnachmittag (29. August 2026) vorerst im Saarland. Wegen technischer Probleme steuerten die Piloten den Flughafen Saarbrücken in Ensheim an und setzten die Maschine dort sicher auf.
Ausgangspunkt des Fluges war Avignon, Ziel sollte Athen sein. Nach Angaben von Flughafensprecher Jochen Wagner waren lediglich der Pilot und sein Co-Pilot an Bord. Bereits beim Start sollen Probleme mit der Hydraulik des Flugzeugs aufgefallen sein. Die Crew entschied sich daraufhin gegen einen Weiterflug bis nach Griechenland.
Dass ausgerechnet Saarbrücken für die außerplanmäßige Landung ausgewählt wurde, hatte einen praktischen Grund. Die Fluggesellschaft ist nach Angaben des Flughafens Kunde einer am Airport ansässigen Reparaturwerft. Statt die lange Strecke mit der technischen Auffälligkeit fortzusetzen, konnte die Maschine damit gezielt einen Standort anfliegen, an dem eine entsprechende Überprüfung möglich war.
Am Boden liefen unterdessen die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen an. Feuerwehr und Rettungsdienst standen für die Ankunft des Learjets bereit. Nach der Landung begleitete die Feuerwehr die Maschine bis zu ihrer Parkposition. Der Vorgang verlief ohne Zwischenfälle.
Der Flughafen betont dabei einen wichtigen Unterschied: Es handelte sich ausdrücklich nicht um eine Notlandung. Die Piloten entschieden sich freiwillig für eine sogenannte Sicherheitslandung. Dass dennoch Feuerwehr und Rettungskräfte bereitstanden, gehört nach Angaben des Flughafens zu den gesetzlichen Vorgaben für einen solchen Vorgang.
Für die beiden Besatzungsmitglieder ging die außerplanmäßige Landung damit glimpflich aus. Über Verletzte wurde nichts bekannt. Der Learjet konnte sicher abgestellt werden. Im Mittelpunkt stand anschließend die technische Überprüfung der Maschine – bevor die ursprünglich geplante Reise Richtung Athen fortgesetzt werden kann. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



