Tierische Rettung fordert Feuerwehr – Kater Fritz aus luftiger Höhe befreit
Blieskastel – Ein eher seltenes, aber durchaus bekanntes Einsatzstichwort beschäftigte am Dienstag, 3. Februar 2026, die Feuerwehr: „Tierrettung“. In diesem Fall ging es um Kater „Fritz“, der seit knapp drei Tagen von seinen Besitzern vermisst worden war.
Offenbar hatte den neugierigen Vierbeiner sein Entdeckerdrang – oder möglicherweise der Anblick eines Vogels – in die Höhe getrieben. Fritz war in die Spitze eines rund 20 Meter hohen Nadelbaums geklettert und kam von dort aus eigener Kraft nicht mehr herunter.
Mit lautem, klagendem Miauen machte er schließlich auf seine missliche Lage aufmerksam – so eindringlich, dass er bei der Ankunft der Einsatzkräfte sogar das Martinshorn der alarmierten Drehleiter übertönte.
Zunächst versuchte die örtliche Feuerwehreinheit aus Gersheim, den Kater zu erreichen. Da die vorhandene Leiter jedoch nicht ausreichte, wurde Unterstützung aus Blieskastel angefordert. Mit der dortigen Drehleiter gelang es schließlich, bis in die Baumkrone vorzudringen.
Entgegen erster Erwartungen zeigte sich der Kater wenig widerständig. Statt Kratzen und Fauchen ließ sich Fritz recht schnell von einem erfahrenen Feuerwehrmann sichern und in den Korb der Drehleiter setzen. Am Boden angekommen, blickte der sichtlich erschöpfte, durchnässte und unterkühlte Kater mit großen, dankbaren Augen auf seine Retter.
Besonderes Engagement zeigte dabei der Wehrführer, der es sich nicht nehmen ließ, die anspruchsvolle und nicht ganz ungefährliche Rettung persönlich durchzuführen. Für Kater Fritz endete das Abenteuer glimpflich – und für die Feuerwehr einmal mehr mit dem Beweis, dass auch tierische Einsätze zum Alltag gehören. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



