Unfassbare Tat in Luxemburg: Baby auf offener Straße angegriffen

Luxemburg – In Luxemburg-Stadt hat ein erschütternder Vorfall die Ermittlungsbehörden beschäftigt: Ein Mann soll am späten Donnerstagabend (5. Februar 2026) ein Kleinkind auf offener Straße attackiert haben.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ereignete sich die Tat gegen 22.30 Uhr im Bereich der avenue Emile Reuter. Das etwa acht bis neun Monate alte Baby wurde dabei verletzt und anschließend zur medizinischen Überwachung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen trug die Mutter ihr Kind auf dem Arm, als sich der mutmaßliche Täter unvermittelt näherte und dem Säugling einen Schlag gegen den Hinterkopf versetzte. Anschließend flüchtete der Mann in Richtung der route d’Arlon und verschwand in einem Gebäude. Der Vater des Kindes nahm die Verfolgung auf. Dabei soll der Flüchtige durch Gesten angedeutet haben, bewaffnet zu sein und eine Messerattacke auszuführen.

Die Polizei konnte den Verdächtigen wenig später in einer besetzten Wohnung ausfindig machen und festnehmen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Mann einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Gegen ihn wurden unter anderem Vorwürfe wegen eines versuchten Tötungsdelikts an einem Kind unter 14 Jahren sowie wegen Körperverletzung und Bedrohung erhoben. Der Beschuldigte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Nach Angaben der Ermittler bestanden keine persönlichen oder familiären Beziehungen zwischen dem Mann und der betroffenen Familie. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass für den Beschuldigten bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung die Unschuldsvermutung gilt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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