
Polizistenmord von Völklingen: Polizistin schildert die Minuten nach der Tat
Völklingen / Saarbrücken – Im Prozess um den tödlichen Angriff auf einen Polizeibeamten in Völklingen hat am gestrigen Verhandlungstag (Montag, 9. März 2026) eine Polizeikommissarin als Zeugin ausgesagt. Die Beamtin berichtete vor Gericht von ihrem Einsatz unmittelbar nach der Tat am 21. August. Als sie am Tatort eintraf, begann sie zunächst damit, Passanten aus dem Gefahrenbereich zu schicken und die Situation rund um den Tatort zu sichern.
Kurz darauf bemerkte sie die Schusswaffe, die sich in unmittelbarer Nähe des Angeklagten befand. Nach ihren Angaben war das Magazin bereits leer. Während der Sicherung der Lage ließ der Beschuldigte die Waffe fallen und legte sich auf Aufforderung der Polizistin auf den Rücken.
Die Einsatzkräfte nahmen den Mann anschließend fest und legten ihm Handfesseln an. Laut Aussage der Zeugin verhielt sich der Verdächtige während der Festnahme ruhig und äußerte kein Wort. Ein weiterer Beamter entfernte die Waffe vorsorglich mit einem Tritt aus der unmittelbaren Reichweite des Mannes.
Während der Sicherungsmaßnahmen nahmen die Einsatzkräfte aufgeregte Rufe von Umstehenden wahr. Bei dem Festgenommenen stellten die Beamten zudem Verletzungen im Bereich von Bauch und Schulter fest. Außerdem führte er mehrere Geldscheine mit sich, die nach bisherigen Erkenntnissen aus einem zuvor begangenen Überfall auf eine Tankstelle stammen könnten. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



